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Geschichte

 

Geschichte des Burgenländischen Rübenbauernbundes

Die Entwicklung des Mitgliederstandes:

Die Obmänner des Burgenländischen Rübenbauernbundes




Geschichte des Burgenländischen Rübenbauernbundes

Über die Anfänge des Burgenländischen Rübenbauernbundes gibt es keine schriftlichen Aufzeichnungen.

Ein Vorstandsprotokoll vom 11. August 1949 weist als Tagesordnungspunkt die Legalisierung der Unterschriften der Vorstandsmitglieder aus. Einen Überblick gibt die 1. ordentliche Vollversammlung, die am 31. Mai 1951 in Eisenstadt abgehalten wurde. An dieser Vollversammlung nahmen als Ehrengäste u.a. der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft Kraus, der Landeshauptmann Dr. Krall, so wie der Agrarlandesrat und Kammerpräsidnet Bauer teil. Der Obmann Ök.-Rat Martin Wetschka berichtete laut Protokoll „Der Burgenländische Rübenbauernbund hat vor dem Jahre 1938 ungefähr 12 Jahr bestanden, 1938 ist er dem Rübenbauernbund Niederdonau einverleibt worden. 1945 mussten wir daher an die Neuerrichtung denken und haben den Rahmen hiezu im Niederösterreichischen Rübenbauernbund gefunden. Wir wussten damals ja nicht, wie sich unser Land entwickeln wird. Haben daher im Niederösterreichischen Rübenbauernbund um Aufnahme und Unterkunft ersucht und mit diesem bis 1949 im besten Einvernehmen gearbeitet. Ich muß der Gerechtigkeitshalber konstatieren, dass die Zusammenarbeit von 1945 bis 1949 zur beiderseitigen vollsten Zufriedenheit erfolgt ist und danke an dieser Stelle dem Obmann Eichinger des Niederösterreichischen Rübenbauernbundes für seine wertvolle Unterstützung. Im Jahre 1949 haben wir es für zweckmäßig gefunden, die burgenländischen Mitglieder aus der gemeinsamen Institution herauszuschälen und einen eigenen Rübenbauernverband zu gründen. Die Gründung erfolgte am Papier ohne Vermögen, denn Geld hatten wir keines, ohne Einrichtung – nur der gute Wille war vorhanden die burgenländische Zuckerwirtschaft wieder in die Höhe zu bringen. – Das war natürlich nicht einfach. Ich muß Ihnen heute an dieser Stelle sagen, dass ich mich sehr schwer getan habe, denn ich habe wie erwähnt, kein Geld gehabt und keinen Arbeitsraum. Diesen habe ich bis heute noch nicht. Ich habe keinen Schreibtisch und wenn ich in Eisenstadt Parteien empfangen will, weiß ich nicht, wo ich mich mit ihnen niederlassen soll. Dieser Zustand behindert selbstverständlich die normale Entwicklung dieser größten burgenländischen Genossenschaft. – Wie groß sie ist, beweißt der Umstand, dass heute 1.092 Personen anwesend sind. Das ist fast die Hälfte unserer Mitglieder. – Herrn Landesrat Bauer habe ich gebeten, uns im Zubau der Kammer einen bescheidenen Raum zu geben, denn ich könnte auf die Dauer die Verantwortung für die einwandfreie Führung der Genossenschaft nicht tragen, wenn ich die andministrative Leitung nicht so entwickeln könnte, wie es die Statuten vorschreiben und wie es im Interesse der Genossenschaft gelegen ist. Und ich bitte an dieser Stelle nochmals Herrn Landesrat Bauer, uns als gern gesehene Gäste in die Kammer aufzunehmen“.

Dies war die wörtliche Wiedergabe des Protokolls.



Die Entwicklung des Mitgliederstandes:

1951
2.826
1961
3.232
1965
5.270
1974
4.239
2000
1.263
2002
910


Die Obmänner des Burgenländischen Rübenbauernbundes

Ök.-Rat Martin Wetschka
Frauenkirchen
1949 – 1961
Ök.-Rat Johann Zwickl
Tadten
1961 – 1976
Friedrich Unger
Wallern
1976 – 1979
Ök.-Rat Martin Lidy
Andau
1979 – 1999
Johann Wurzinger
Tadten
1999 – laufend




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